Torsten Lieberknecht hatte ein Geduldspiel angekündigt - Regensburg ist für seine massive Abwehr und eine erhebliche Konterstärke bekannt. Da wollten die Löwen nichts anbrennen lassen. 1. Minute Flanke Kessel auf Kruppke - der Drehkopfball des Kapitäns geht drüber. Die Löwen setzten nach, sind von Beginn an überlegen. Aber Regensburg steht gut. 10. Minute: Kumbela stochert sich auf dem linken Flügel durch, legt zurück auf Kruppke an die Strafraumgrenze, der schießt aufs obere Eck - da fehlte nicht viel. Im Gegenzug die erste Regensburger Chance - der Schuss von wird zur Ecke abgewehrt, die aber nichts bringt. Dann sieht Norman Theuerkauf gelb nach einer Nichtigkeit - er hatte einen Regensburger beim zurücklaufen gestreift. Die erste einer Reihe merkwürdiger Schiedsrichterentscheidungen. Eintracht weiter überlegen - die Regensburger Abwehr steht aber wie erwartet gut, stoppt viele schönen Kombinationen.
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Clevere Löwen besiegen Verfolger Wehen-Wiesbaden Sie gelten als gefährlichster Verfolger auf das Spitzenduo: Die Männer vom SV Wehen-Wiesbaden. Im Winter noch um drei Spieler mit Bundesligaerfahrung verstärkt, drohte ein schweres Spiel in der Wellblech-Arena zu Wiesbaden. Die ersten Minuten gehörten aber den Löwen, die von Beginn an in die Offensive gingen. 5. Minute - Kumbela setzt sich auf dem linken Flügel durch, flankt in die Spielfeldmitte, Mirko Boland rutscht heran, verpaßt knapp. Sekunden später das gleiche Spiel: Flanke Kumbela auf Boland, Kopfball, Keeper Gurski klärt. Das machte den Gastegeber schlagartig wach, der es zunächst über die schnellen Flügelstürmer versuchte.
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Clevere Löwen besiegen Verfolger Wehen-Wiesbaden Sie gelten als gefährlichster Verfolger auf das Spitzenduo: Die Männer vom SV Wehen-Wiesbaden. Im Winter noch um drei Spieler mit Bundesligaerfahrung verstärkt, drohte ein schweres Spiel in der Wellblech-Arena zu Wiesbaden. Die ersten Minuten gehörten aber den Löwen, die von Beginn an in die Offensive gingen. 5. Minute - Kumbela setzt sich auf dem linken Flügel durch, flankt in die Spielfeldmitte, Mirko Boland rutscht heran, verpaßt knapp. Sekunden später das gleiche Spiel: Flanke Kumbela auf Boland, Kopfball, Keeper Gurski klärt. Das machte den Gastegeber schlagartig wach, der es zunächst über die schnellen Flügelstürmer versuchte. Leider unterbrach Schiedsrichter Schmidt in dieser Phase die Angriffsbemühungen beider Teams durch viele kleinliche Pfiffe. Dogan sah den gelben Karton. Erst in der 19. Minute die nächste kleine Chance für Eintracht: Norman Theuerkauf wagt einen Fernschuss, aber wieder ist Keeper Gurski zur Stelle. Wieder ist es Kumbela, der, für die nächste Chance sorgte. Diesmal legte der Goalgetter von der rechten Seite vor. Dennis Kruppke erläuft sich den Ball, schießt sofort, Gurski rettet. Im Gegenzug startet Brosinski zu einem bemerkenswerten Sturmlauf durch die Braunschweiger Abwehrreihen - Petkovic rettet zur Ecke. Wehen-Wiesbaden setzt nach, aber noch steht der Braunschweiger Riegel hinten gut. 29. Minute: Karim Bellarabi narrt die halbe Abwehr des Gastegeberrs, marschiert aus der eigenen Hälfte bis an den Strafraum - seinen Schuss kann aber Gurski halten. Aber auch Wehen-Wiesbaden hat durchaus Chancen. Immer wieder stürmt Dank Boskovic über die rechte Seite in den Eintracht Strafraum, die Schüsse belieben aber im Beingewirr der Eintracht-Abwehr hängen. Gefahr auch durch die zahlreichen Freistöße von Alf Mintzel. An der Mittellinie lauert stetig Kumbela. 38. Minute: Der Kongolese erkämpft sich das Leder, rennt auf das Tor von Gurski zu, schießt - zu schwach und damit sichere Beute für den Wiesbadener Keeper. Dann wieder Bellarbi, der bis zur Seitenauslinie läuft und erst dann vom Ball getrennt wird. Die Ecke kommt zu Kumbela, der köpft, erwischt aber den Ball nicht richtig - wieder Ecke. Jetzt steigt Kruppke hoch, köpft, aber Gurski ist zur Stelle. So bleibt es zur Halbzeit beim 0:0 Nach dem Pasuentee setzt Eintracht weiter auf Angriff. Sehr zur Freude der gut 500 mitgereisten Fans, die das Stadion schon längst eingenommen haben. Von den Rängen des Gastgebers kommt wenig. Insgesamt haben nur 5018 Zuschauer den Weg in die Arena gefunden. Die Eintracht Fans erleben vier Minuten nach Wiederanpfiff eine kurze Schrecksekunde. Zlatko Janjic hatte all seinen Mut zusammengenommen, marschierte allein bis zum Eintracht-Strafraum und sammelte das Leder in Richtung Kasten - aber Petkovic hält souverän. Der Weckruf hatte Folgen: Norman Theuerkauf will es wissen und ballert seinerseits auf den Kasten auf der anderen Seite - wieder rettet Gurski mit Glanzparade. Kurz darauf nimmt Domi Kumbela den Ball an der Mittellinie an, legt raus auf Ken Reichel. Der stürmt bis zur Torauslinie, legt quer auf den heranstürmenden Kumbela, der vor Gurski an den Ball kommt und zum 0:1 einlocht. Trainer Gino Lettieri bringt seinen frisch verpflichteten Star Ioannis Masmanidis für Addy Waku Menga (62.) Aber auch Lieberknecht will mehr und bringt Mathias Fetsch für Kumbela, der stark spielte und immer wieder für Gefahr sorgte (67.). Lettieri legt nach, bringt Marco Sailer für den starken Daniel Brosinski. Immer wieder stürmt Bellarbi nach vorn. In der 69. legt er quer auf Damir Vrancic und der ballert einfach mal Richtung Kasten - leider zu hoch. Wehen-Wiesbaden wird nervös, das Spiel wird nun ruppig. Ken Reichel kassiert den nächsten Karton. Lettieri bringt Nils Döring für Danko Boskovic (71). Eintracht gibt weiter Gas. Bellarabi scheitert an Gurski, der Nachschuss von Reichel geht knapp am Tor vorbei. Fabian Schönheim sieht gelb. Den Freistoß zirkelt Kruppke wunderbar über die Mauer,, aber leider auch über das Tor. Eine Minute später findet Kruppkes Frfeistoss-Vorlage den Kopf von Mirko Boland, der aber den Ball knapp neben das Tor setzt. Jetzt geht es im Minutentakt: Fetsch scheitert an Gurski, dann rettet der Keeper erneut gegen Kruppke. Vrancic versucht es mit einer angeschnittenen Ecke - wieder rettet Gurski. Noch drei Minuten. Torsten Lieberknecht bringt Steffen Bohl für Kruppke. Kaum zu glauben, der Ex-Wehen-Wiesbadener nimmt eine Flanke von Bellarabi und das Ding trullert ins Tor zum 0:2. Der Trainer wechselt noch einmal in der allerletzten Minute: Bellarbi geht, Pfitzner kommt, aber dann ist das Spiel vorbei. Eintracht bezwingt den Verfolger eindrucksvoll und macht einen weiteren Schritt in Richtung Liga 2.. Aus der Brita-Arena: Frank Kornath Aufstellung: SV Wehen Wiesbaden: Michael Gurski (TW), Quido Lanzaat, Daniel Brosinski, Danko Boskovic, Francis Kioyo, Addy Menga Waku, Zlatko Janjic, Alf Mintzel, Martin Abraham, Fabian Schönheim (C.), Wal Fall. Reserve: Raphael Laux (ETW), Benjamin Hübner, Ioannis Masmanidis, Marcel Ziemer, Jan Fiesser, Marco Sailer, Nils Döring Trainer: Gino Lettieri Schiedsrichter: Markus Schmidt, Ivo Leonhardt, Andreas Bischof ? Eintracht Braunschweig: Marjan Petkovic, Matthias Henn Benjamin Kessel, Damir Vrancic, Deniz Dogan (G), Norman Theuerkauf, Karim Bellarabi, Mirko Boland, Ken Reichel, Dominick Kumbela, Dennis Kruppke. Reserve: Daniel Davari (ETW), Benjamin Fuchs,, Mathias Fetsch, Steffen Bohl, Jan Washausen, Marco Calamita, Marc Pfitzner. Trainer: Torsten Lieberknecht/ Darius Scholtysik
Eintracht Braunschweig / FC Bayern II 2:0 Der Tabellenführer gegen den Tabellenletzten -vom Papier her eine klare Sache, wäre da nicht die schmerzliche Erinnerung an das ärgerlich verlorene Spiel aus der Hinrunde. Und: Schiedsrichter Peter Gagelmann, der in der Vergangenheit häufig gegen Braunschweig pfiff und der auch mit Pfiffen von den 16.900 Zuschauern begrüßt wurde. Eintracht wollte von Beginn an auf dem Platz erst gar keine Fragen auflassen, wer hier Herr im Hause ist. Powerplay ab der ersten Sekunde in Richtung Bayern-Kasten. Viel zu tun für den Torwart der Bayern, Maximilian Riedmüller. In der 5. Minute dann die erste richtige Superchance für die Löwen - Kruppke setzt sich durch, stürmt in den Strafraum, köpft, Riedmüller läuft raus, springt hoch und angelt bravourös das Leder aus der Höhe.
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