Nachrichten
  • Emmerling testet El Hammouchi 12:34 (GMT) - 3.09.2010

    Rot-Weiß Erfurt hat einen neuen Trainingsgast: Rachid El Hammouchi wird seit Donnerstag von Cheftrainer Stefan Emmerling unter die Lupe genommen.

  • Offenbach nur noch knapp in Führung 19:33 (GMT) - 30.08.2010

    Mit einem 3:3 endete das Spiel der Offenbacher Tabellenführer gegen Rot-Weiss Ahlen. Zwar verteidigte die Offenbacher Mannschaft ihren Platz an…

  • Fetsch setzt den Schlusspunkt 18:45 (GMT) - 29.08.2010

    Na also, es geht doch. Fußball-Drittligist Eintracht Braunschweig hat mit einem verdienten Auswärtssieg die dunklen Wolken und Selbstzweifel vertrieben, die…

  • »Der Ur-Instinkt«

    Interview mit Ultraläufer Robert Wimmer - Im Rahmen des Braunschweiger Nachtlaufs wollte Robert Wimmer in den Schloss-Arkaden seinen dritten Weltrekord…

Wehe, wenn er losgelassen wird

Familienmensch Markus Unger ist viel rumgekommen

Mit Markus Unger verpflichtete die Eintracht vor Saisonbeginn einen Spieler, der in seiner Profikarriere schon viel rumgekommen ist. Da wäre es doch eigentlich an der Zeit, endlich sesshaft zu werden – warum eigentlich nicht in Braunschweig?

Die Fußballerlaufbahn des Markus Unger schien zunächst ein Musterbeispiel für Kontinuität und Sesshaftigkeit zu sein. Geboren in Fulda, spielte Unger 13 Jahre lang für seinen Heimatverein Borussia Fulda. Wurde er bis zur C-Jugend noch von seinem Vater trainiert, schaffte es der talentierte Mittelfeldmann schließlich gar in den Stammkader der Regionalligamannschaft (die Regionalliga war damals noch die dritte Liga).

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Junger Mann mit „großer“ Nummer

Sturm-Neuling Mathias Fetsch hofft bei Eintracht auf den Durchbruch

Ob Gerd Müller einst bei den Bayern, Rudi Völler in Bremen und bei der Nationalmannschaft oder Frauenschwarm Cristiano Ronaldo derzeit bei Real Madrid – die Rückennummer „9“ ist seit jeher und noch immer den großen Mittelstürmern des Fußballs vorbehalten. Bei Eintracht Braunschweig trägt diese Nummer nicht etwa Dennis Kruppke, unser Toptorjäger der vergangenen Saison, oder das italienische Kopfball-Ass Marco Calamita, sondern ein junger Mann, dem im Eintracht-Sturm die Zukunft gehören soll: Neuzugang Mathias Fetsch.

Geboren in der badischen Gemeinde Malsch, sammelte Fetsch seine ersten Fußballerfahrungen beim Bulacher SC, ehe er zum großen SC im nicht weit entfernten Karlsruhe wechselte. Sage und schreibe 13 Jahre spielte Fetsch beim Karlsruher SC, bevor er im Januar 2009 flügge wurde und die badische Heimat verließ.

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Der „Dieter Eilts vom Bosporus“

„Deniz Dogan Torfabrik“: Der Deutsch-Türke im defensiven Mittelfeld ist eigentlich nicht als besonders torgefährlich bekannt. Hinten Räume zu stellen, absichern, vielleicht Offensivaktionen einleiten – und das Abschließen dieser dann anderen überlassen. Umso erstaunlicher, dass Dogan im April dieses Jahres innerhalb von vier Tagen gleich zweimal das Tornetz strapazierte.

Mit Gefühl traf Dogan gegen Werder Bremen II in den langen Winkel, beim VfB Stuttgart wersenkte er einen Abstauber nach einem Freistoß der Eintracht – beide Male mit dem Fuß, ohne von seiner Kopfballstärke (Gardemaß 1,84 Meter) Gebrauch zu machen. Seit mittlerweile drei Jahren läuft Dogan nun für die Eintracht auf, fünf Treffer erzielte er in bisher 85 Begegnungen. Die Stärken des 30-Jährigen liegen eher in der Defensive.

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Der französische Flügelflitzer

Den „Ribery der 3. Liga“ nannte die Bild-Zeitung den Franzosen Smail Morabit, als er im Sommer 2008 sein erstes Pflichtspiel für die Eintracht bestritt. Dass dieser Vergleich übertrieben war, bedarf keiner weiteren Erläuterung. Dennoch erhoffen sich die Eintracht-Verantwortlichen von ihrem dribbelstarken Flügelläufer ähnlich geniale Momente wie beim Weltklasse-Stürmer der Bayern.

Es fallen einem viele große Namen ein, denkt man an französische Fußballer mit nordafrikanischen Wurzeln. Just Fontaine etwa, in Marokko geborene Sturm-Legende der „Équipe Tricolore“, die mit 13 Treffern bei der Weltmeisterschafts-Endrunde 1958 in Schweden einen Torrekord erzielte, der bis heute bestand hat. Oder Zinédine Zidane, Sohn algerischer Einwanderer, der mit Frankreich Welt- und Europameister wurde sowie dreimal zum „Weltfußballer des Jahres“ gekürt wurde.

 

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„Wir arbeiten daran, und die Tabelle ist so eng, dass es durchaus möglich ist“


Lauffreudig und (zwei)kampfstark, linksfüßig mit Auge für den Mitspieler, könnte vielleicht etwas mehr Torgefahr ausstrahlen: So könnte man, kurz zusammengefasst, das Spiel des Mirko Boland beschreiben, der seit mittlerweile 14 Monaten für Eintracht Braunschweig im linken Mittelfeld für Offensivwirbel sorgt.

Mirko Boland hat sich gut eingelebt in Braunschweig. Im Januar 2009 wechselte der Mittelfeldspieler vom MSV Duisburg an die Oker, nachdem Trainer Peter Neururer ihn gemeinsam mit einigen anderen aus dem Kreis der ersten Mannschaft aussortiert hatte.

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